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DIN-Mitteilung Juni 2004


Prozessorientertes Normenmanagement - Normung als Instrument des Managements

In vielen Unternehmen fehlt es an Wissen über die benötigten Normen, deren Handhabung und Integrierung in den Produktionsablauf sowie in das Management. Aus diesem Grund startete am 1.6.2001 in der Hansestadt Bremen nach einer 12-monatigen Vorbereitungszeit das Projekt "Prozessorientierte Normen- und Technikanwendung als Verbund zwischen Wissenschaft, Weiterbildung und Wirtschaft – Die Brücke zu einem innovativen Normenmanagement", kurz PONT.

Ziel des Projektes PONT ist es ein für Unternehmen abgestimmtes Normenmanagement zu entwickeln und zu organisieren. Die Vorgehensweise ist in drei Phasen unterteilt: IST-Analyse, SOLL-Design und Implementierung. Unterstützt und praktisch umgesetzt wird dies in fünf projektbeteiligten Firmen. Durch Prozessoptimierung, Organisationsentwicklung, selbstgesteuerte Lernprozesse und Aufbau eines normenbezogenen Wissensmanagements soll die Effektivität und ständige Aktualität der verfügbaren Normen erreicht werden. Insgesamt soll dies zur rechtlichen Absicherung der Unternehmen beitragen, deren Wettbewerbsfähigkeit verbessern und deren Organisationsstrukturen optimieren. Gleichzeitig wird die Sicherung und der Ausbau von Beschäftigung sowie eine Erhöhung der Arbeitsqualität angestrebt.

Die Projektleitung wird durch das Institut für Normenmanagement Manfred Skiebe (INMAS) wahrgenommen und unterstützt vom Institut für Planung, Simulation und Animation im Fabrikbetrieb (PSA) der Hochschule Bremen und dem STA (Schulung, Transfer, Anwendung) Bremen. Das Projekt wird im Rahmen des Bremer Landesprogramms, Arbeit und Technik durchgeführt, das von der Bremer Innovations-Agentur betreut wird und zu 50 % gefördert von der Europäischen Gemeinschaft und dem Land Bremen über den Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales. Die gesamte Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre.

> Gesamter Artikel aus der DIN-Mitteilung 06/2004 (.pdf) [960 KB]

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